Objektschutzvertrag erstellen
Objekt, Leistung und Preise festlegen, Vergütung berechnen lassen, Schlüssel und Haftung regeln, PDF herunterladen.
Unterschreiben: PDF in eSign öffnen. Bei gesetzlicher Schriftform genügt das nicht: Form und Unterschrift.
Vertragsdaten
Welches Recht?
Land
Währung
Parteien
Leistung
Leistung
Laufzeit und Preisanpassung
Preisanpassung bei Lohnänderung
Schlüssel, Versicherung, Haftung
Schlüsselverwahrung
Anlagen & Anhänge (optional)
Zusätzliche Dokumente stehen hinter der Unterschrift im selben PDF, jede Anlage auf einer eigenen Seite. Die Seitenzählung läuft durch („Seite 4 von 6 – Anlage 1: …“), und der Vertrag nennt die Anlagen als Bestandteil.
Ort und Datum für die Unterschrift
Form und Unterschrift
- FormfreiFormfrei. Das Gesetz schreibt für diesen Vertrag keine Form vor. Unterschreiben Sie beide; Änderungen und Kündigungen sind in Textform möglich.
- HinweisErlaubnis prüfen. Bewachung gegen Entgelt braucht die Erlaubnis nach § 34a Abs. 1 GewO. Lassen Sie sich die Erlaubnis und den Versicherungsschein zeigen.
- HinweisGewerbeberechtigung prüfen. Das Bewachungsgewerbe ist ein reglementiertes Gewerbe (§ 129 Abs. 4, § 94 Z 62 GewO 1994). Lassen Sie sich die Gewerbeberechtigung zeigen. Der Vertrag selbst ist formfrei (§ 883 ABGB).
- HinweisBewilligung prüfen. Ob und welche Bewilligung ein Sicherheitsunternehmen braucht, regelt der Kanton. Der Vertrag selbst ist formfrei (Art. 11 Abs. 1 OR).
- HinweisLand wählen. Sobald Sie das Land gewählt haben, steht hier, welche Form gilt.
Passende Rechner und Werkzeuge
Kostenlos und im Browser. Öffnen in einem neuen Tab; Ihre Angaben aus diesem Formular werden nicht übertragen.
- FristenrechnerFristende nach Tagen, Wochen oder Monaten, mit Feiertagen (öffnet in neuem Tab)
- Rechnung erstellenRechnung als PDF (öffnet in neuem Tab)
- QR-ZahlungscodeÜberweisung per QR-Code, auch Schweizer QR-Rechnung (öffnet in neuem Tab)
- MWST-Rechner SchweizMehrwertsteuer mit den Schweizer Sätzen (öffnet in neuem Tab)
- VerjährungsrechnerWann Ansprüche verjähren (öffnet in neuem Tab)
Häufige Fragen
Was muss ein Sicherheitsdienst nachweisen?
In Deutschland die Erlaubnis nach § 34a Abs. 1 GewO und eine Haftpflichtversicherung, deren Mindestsummen § 14 Abs. 2 BewachV nennt: 1.000.000 € für Personenschäden, 250.000 € für Sachschäden, 15.000 € für das Abhandenkommen bewachter Sachen und 12.500 € für reine Vermögensschäden je Schadensereignis. In Österreich die Gewerbeberechtigung für das Bewachungsgewerbe (§ 129 Abs. 4, § 94 Z 62 GewO 1994). In der Schweiz regelt der Kanton die Bewilligung.
Warum dürfen die Wachpersonen keine Waffen führen?
Der Vertrag schließt den Waffeneinsatz aus. In Deutschland darf die Wachperson nach der Dienstanweisung eine Schusswaffe, Hieb- und Stoßwaffen oder Reizstoffsprühgeräte nur mit Zustimmung des Gewerbetreibenden führen (§ 17 Abs. 1 BewachV); der Vertrag erteilt sie nicht.
Haftet der Auftraggeber für den Lohn der Wachleute?
In Deutschland ja: wer einen anderen Unternehmer beauftragt, haftet für dessen Pflicht zur Zahlung des Mindestentgelts wie ein Bürge ohne Einrede der Vorausklage (§ 14 AEntG; § 13 MiLoG). Sicherheitsdienstleistungen gehören zu den Branchen des § 4 Abs. 1 AEntG. Der Vertrag verpflichtet den Auftragnehmer zum Nachweis und zur Freistellung.
Wie wirkt die Preisanpassung bei Lohnsteigerungen?
Der Preis ändert sich um den Prozentsatz der Lohnänderung mal dem Lohnkostenanteil: bei 80 % Lohnanteil und 5 % mehr Lohn steigen die Preise um 4 %. In Deutschland ist das eine Kostenelementeklausel (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 PrKG).
Wie weit darf die Haftung begrenzt werden?
Nur für leichte Fahrlässigkeit. Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleibt sie unbegrenzt (Deutschland: § 276 Abs. 3, § 309 Nr. 7 BGB über § 307, § 310 Abs. 1; Schweiz: Art. 100 Abs. 1 OR).